Motorradreise Mallorca

von Yvonne und Peter Diefenthal

29. November 2013

Tagebuch Mallorca 2013

Nach langer Überlegung wo es dieses Jahr hingeht, haben wir ns entschieden mit den Bikes Mallorca unsicher zu machen. Die erste Frage die sich stellte Bikes mieten oder eigene Bikes mitnehmen. Nachdem das Mieten preislich für uns uninteressant war, haben wir uns für eine Spedition entschieden um mit dem Flieger hinterherzufliegen.

Vorbereitung:

Die Bikes auf den Hänger verladen und zur Spedition gebracht. Vorlaufzeit ca. 1 Woche bis Mallorca.



Tag 1

6:40 Uhr Ankunft auf dem Flughafen von Palma de Mallorca, als erstes zur Spedition gefahren und unsere Bikes abgeholt. Nachdem wir unser Quartier bezogen haben sind wir mit unserem Gastgeber eine Hausrunde gefahren wo er uns Supermarkt, den deutschen Bäcker und ein paar Lokale gezeigt hat. In der Ortschaft Es Llombards sind wir noch etwas Trinken gegangen und er hat uns noch ein paar Tipps gegeben. Am späten Nachmittag sind wir dann zum Leuchtturm in den Süden gefahren und im Anschluss nach Sant Jordi um die Geschäfte und den Strand anzuschauen. Am ersten Tag standen dann knapp 100 km auf dem Tacho.



Tag 2

Nach einer guten ersten Nacht ging es nach dem Frühstück in Richtung Cala Ratjada.
Ausgangspunkt ist wie immer Santanyi, wo wir unsere Unterkunft haben. Über die C-717 geht es nach Portopetro – Cala D’or. Nachdem wir die beiden Strände angeschaut haben sindv wir weiter gefahren über die PMV-4013 nach Porto Colom auf die PM-401 nach Cala Murada an einen wunderschönen Strand wo sich die Wellen aber so richtig brechen im Wasser. Nach einer Pause im sind wir dann weitergefahren in Richtung Porto Cristo über die PMV-4014, kurze Pause bei der Drachenhöhle am Ortseingang. Durch die Ortschaft Porto Cristo gefahren über die PMV-4023 nach Cala Millor, weiter über die PM-404 nach Cala Ratjada zur nächsten Pause am Strand. Danach haben wir uns eine Bar gesucht um etwas zu trinken, in Cala Mesquida sind wir fündig geworden. Heimfahrt mit Navi über die Ma-15 an Arta und Manacor vorbei, PMV-5111 Richtung Porres, PMV-504 nach Campos und im Supermarkt noch ein paar Kleinigkeiten besorgt (der Transport einer 6,5 Ltr. Wasserflasche oder Holzkohle auf dem Motorrad als Sozia ist schon lustig). Nach knapp 200 km sind wir wieder Zuhause angekommen.



Tag 3

Nach dem Frühstück geht es nach Port de Sóller. C717 nach Campos, von dort auf die PMV-6014 in Richtung Westen entlang am Meer bis S’Arenal, weiter auf der Autobahn PM-19 nach Palma. Ma-1 nach Andratx. Nun auf die berühmte C-710 entlang der Küste nach Port de Sóller. Dazwischen mussten wir ein paar Pausen machen, eine Pause war am Torre del Verger, einer Ruine. Haben ein schönes Lokal gefunden zum Mittagessen, mit Papagei als Unterhaltung. Auf der Heimfahrt sind wir durch den Tunnel von Sóller (pro Bike 2€) gefahren. Bei Sa Coma links abgebogen auf die Ma-2030, Ma2020 nach Santa Maria, von dort aus über die PM-304, PM-310 und Ma-15 nach Montuiri. Weiter über die PM-503 und PM-504 nach Campos und in Richtung Santanyi. Auf dem Tacho standen heute knapp 250 km drauf.



Tag 4

Heute mal einen gemütlichen Motorradtag machen und die Strecke nach Palma an der Küste entlang gefahren. Natürlich mit ein paar Zwischenstopps an der ein oder anderen Küste, natürlich dufte der Strand von Es Trenc nicht fehlen. In Sa Rapita in einer Parallelstraße zur Küstenstraße zu Mittag gegessen (die Mittagsmenüs sind super und für weniger als 10 € pro Person zu bekommen). Weiter über die PMV-6014, vor S’Arenal durch die Ortschaften Bellavista, Cala Blava und Son Verdi Nou gefahren (in diesen Ortschaften wollte mein Navi nicht so wie ich fahren). Danach in S‘Arenal mal das Eimersaufen angeschaut. Danach weiter der Küste entlang in Richtung Palma gefahren, in Palmanova nach Norden zu der Ortschaft Calviá und weiter mit ein paar leichten Kurven auf der PMV-1016 nach Palma zurück. Dort haben wir uns dem Flughafen mal von hinten genähert. Über Llucmajor und über Campos nach Hause gefahren. Weitere 200 km standen heute auf dem Tacho.



Tag 5

Heute steht Cap Formentor auf dem Navi. Anfahrtweg über Cala Ratjada, von dort aus über die Ma-15 nach Arta, weiter über die C712 nach Can Picafort. Weiter nach Alcúdia und Port de Pollenca. Hier haben wir am Straßenrand eine kleine Pause gemacht, wo ich auch meine Kamera am Bike angebracht habe. Langsam mit ein paar Kurven angefangen die im Laufe der Zeit richtig heftig wurden. Angekommen am Cap Formentor haben wir eine Kleinigkei gegessen und sind danach gemütlich wieder zurückgefahren über Inca-Montuiri-Campos-Santanyi.​ Nach diesem Marathon standen am Abend knappe 300 km mehr auf dem Tacho.



Tag 6

Heute sind wir - wie bereits vor zwei Tagen - entlang der Küste nach Palma gefahren. Die Anfahrt auf Palma auf der PMV-614 kurz vor S’Arenal ist einfach nur ein Traum. In Palma haben wir uns den Hafen angeschaut und sind auf Tuchfühlung mit den anderen Touris gegangen und haben die Kathedrale vom Motorrad aus fotografiert. Bei der Heimfahrt haben wir noch eine Fotopause zwischen Palma und S’Arenal gemacht und dann sind wir weitergefahren in die Nähe vom Ballermann 9 und haben dort ein leckeres Eis gegessen. Den Rest über Llucmajor und Campos zurück. Auf der Uhr standen heute nur 150 km.




Tag 7

Auf dem Navi stand heute Sa Calobra. Die Anfahrt war etwas langweilig über Felanitx – Petra – Inca. Kurze Pause in Inca, weiter über die PM-213 in Richtung Lluc und Escorca. So und jetzt fingen die Kurven erst richtig an. Erste kleine Pause in der 360 Grad Kurve auf der Ma2141, da uns 4 Touri-Busse entgegen gekommen sind (das waren auch an dem Tag alle Busse die wir in der Gegend gesehen haben). Nachdem wir in Sa Calobra angekommen sind, haben wir wieder gedreht um noch weiter nach Cala Tuent zu fahren. Die Berge und der Strand, sind einfach nur traumhaft. Bei der Rückfahrt in der 360 Grad Kurve habe wir nochmal ein Pause (mit Eis essen) gemacht. Auch hier war der Ausblick herrlich. Nach einem kurzen Stück sind wir dann rechts abgebogen auf die C710 an den Seen Pantá de Gorg Blau und Embassament de Cúber vorbei. Die Straße ist hier einfach nur genial. In Sóller angekommen sind wir die Ma-11A gefahren, Kurven ohne Ende. Die Heimfahrt ging über Santa Maria – Randa - Llucmajor und Campos. Um den schönen Tag ausklingen zu lassen sind wir nach Cala Figuera gefahren in ein Motorrad-Restaurant Namens „Pura Vida". Hier gibt es einen Pool für die Gäste zur Abkühlung. Das Essen war gut und teuer, halt eine Schickimicki Kneipe die wir nicht nochmal brauchen. Nachdem wir wieder zuhause waren, standen heute unglaubliche 300 km auf dem Zähler.






Tag 8

Heute haben wir zusammen mit unseren Gastgeber eine Tour gemacht. Über Campos in Richtung Nord/Ost. Von der Ortschaft Petra der PM-333 links abgebogen auf die C-712 in Richtung Can Picafort, nach ca. 3 km geht es rechts nach Son Serra de Marina (Sa Colónia). Bis zum Strand gefahren und dann rechts bis zum Ende weiterfahren. An der Ecke ist eine kleine aber feine Strandbar bei der wir Mittag gegessen haben. Danach sind wir weitergefahren und haben nochmal eine Pause gemacht in Porto Colom bei einer Strandbar die Blaue Bude genannt wird. Guter Tipp fanden wir und haben auch beschlossen die Tage nochmals zum Baden hier her zu kommen. Er hat uns den Tipp gegeben noch nach San Salvator in das Kloster zu fahren. Das haben wir im Anschluss auch gemacht. Das Kloster befindet sich an der PM-401 in Richtung Felanitx, dann geht links eine Straße rein, die PMV-4011. Die Anfahrt ist echt super, einige Kurven und danach ein Ausblick, einfach nur genial. Am Abend standen dann fast 200 km mehr auf unseren Tacho.



Tag 9

Haben uns entschlossen heute mal gemütlich nach Can Picafort zu fahren, da wir hier vor Jahren mal in dem Ortsteil Son Baulo waren. Angekommen haben wir in einer Bar einen Hamburger gegessen. Haben danach die Bedienung gefragt ob wir unsere Motorradkleidung in der Bar liegen lassen dürfen, da wir am Strand mal einige Meter laufen wollten. Am liebsten wäre ich sofort ins Meer gesprungen, einfach nur schön. Sind im Anschluss durch das Landesinnere wieder nach Santanyi gefahren. Noch schnell zur Tanke gefahren, denn wir hatten schon wieder über 300 km auf dem Tacho.



Tag 10

Heute wollten wir uns ein paar Strände anschauen, die wir evtl. die Tage nochmals mit dem Leihauto zum Baden anfahren wollen. Habe mir auf den Navi fünf Strände als Ziele angelegt. Angefangen haben wir mit Cala Figuara, einer felsigen Steilküste, einfach nur ein Traum.
Sind dann weitergefahren zum nächsten Strand nach Cales de Mallorca, am Hotel America gibt es eine kleine aber feine Cafeteria und Snackbar Namens „Maritimo". Haben dort eine Kleinigkeit gegessen und diesen Punkt fest ins Navi angelegt als Tagestour mit dem Leihauto die Tage. Als nächstes sind wir die MA-4014 Richtung Norden entlang Gefahren durch Porto Christo. Dort wieder einen kleinen Stopp gemacht. Weiter nach Cala Millor, links nach Arta und weiter nach Calonia de Sant Pere. Sind dann weiter in Richtung Alcudia gefahren um dann Richtung Flughafen Palma mal die Flieger bei der Landung und beim Start zu beobachten. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann wieder Zuhause angekommen. An diesem Tag waren auf meinen Tageszähler über 350 km gestanden. Im Anschluss haben wir das Leihauto abgeholt und bei der Spedition hingestellt, da wir die Bikes morgen abgeben.




Tag 11

Nachdem wir heute Nachmittag die Bikes abgeben müssen bei der Spedition hat unser Gastgeber uns noch mal eine Tour gesagt zum Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura und danach Mittagessen in einer Tapas-Bar in Montuiri. Leider haben wir die Bar nicht gefunden, hatten aber an der Ma-15 Autobahn-ähnlich ausgebaute Straße ein Lokal „Es Buffet" gefunden (Abfahrt 29), wo man für 10€ AI hatte. Ein super Lokal mit viel leckerem Essen. Danach mit vollem Bauch über Arta und Manacor nach Hause zum Koffer packen für die Reise der Bikes. Gegen 16:00 Uhr die Bikes abgeben. An diesem Tag sind wir auch nochmals 150 km gefahren.





Tag 12 bis 14

Traurig aufgestanden, da unsere Bikes nicht mehr da waren. Mit dem Leihauto an den verschiedenen Stränden die Seele baumeln lassen und einfach mal nichts gemacht ohne unsere Bikes. Siehe Bilder.




Letzter Tag

Nach Cales de Mallorca gefahren, wo wir bereits mit den Bikes waren. Der Chef in der Bar hat uns gleich wiedererkannt, da wir aber heute ohne Bikes da waren, konnten wir richtig schön den Tag genießen. Mittag eine Kleinigkeit gegessen und gegen Abend wieder nach Hause gefahren. Die Wellen waren einfach nur Traumhaft, manche bis zu zwei Meter hoch. Am Abend mit unserer Gastfamilie und den Hunden einen schönen Grillabend verbracht mit viel Bier und Tequila.



Fazit des Urlaubes

Nach anfänglicher Skepsis, war es ein richtiger Traumurlaub. Es hat alles super geklappt. Wir hatten keinen einzigen Tag Regen. Wir sind gesamt ca. 2500 km in Malle unterwegs gewesen mit den Bikes und noch ca. 600 km mit dem Auto.



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