14. EUROPEAN BIKE WEEK 2011 FAAK AM SEE

15. September 2011 Vom 6. – 11. September fand zum 14. Mal das Megaevent der European Bike Week in Faak am See in Kärnten/ Österreich statt. Rund 100 000 Besucher waren gekommen, rund 75 000 mit ihren Bikes, die meisten davon auf ihrer Harley Davidson.



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HISTORY


1998 hat alles begonnen: Im Anschluss an die gelungene europäische Party anlässlich des 95sten Geburtstags von Harley-Davidson stand für die rund 30.000 Gäste fest: Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder! Die malerische Gegend rund um den Faaker See hatte sich als Glücksgriff für den Event erwiesen, bildet sie doch geradezu die ideale Kulisse fürs Feiern, Biken und Fachsimpeln. Da auch die Kooperation mit Regierung und Behörden ausgezeichnet verlief und die Kärntener Bevölkerung überaus gastfreundlich und begeistert auf die „Invasion“ der Biker reagierte, fiel Harley-Davidson der Entschluss nicht schwer: Die Idee einer Bike Week in Europa war geboren. European Bike Week, das bedeutet seither Party-Time pur, die größte und schärfste Harley Fete Europas.



Rund um den Faaker See wird also auch vom 6. bis 11. September 2011 wieder die Nacht zum Tage gemacht. 144 Stunden lang säumen Bikes die Uferpromenade, 144 Stunden lang donnern V-Twins um den See, 144 Stunden lang wird in der Zeltstadt „Harley Village“ in Faak gefeiert bis in die Morgenstunden! Hier in Kärnten spürt man sie, die Lust am Leben!


DAS HARLEY-PARTY-VILLAGE


Wie schon 1998 befand sich das Harley Village direkt gegenüber dem Bahnhof von Faak am See, seine Dimensionen sind allerdings enorm gewachsen und die Zeltstadt erstreckte sich über eine Fläche von ca 40 000 qm.



Hier schlägt das Herz der Bikeweek und Interessenten bekommen hier alles, was rund um die Harley begehrenswert ist. 20 Vertragshändler von Harley Davidson aus ganz Europa boten Zubehör, Bikerkleidung, Accesories an. Natürlich präsentiert sich die Company im Expo Zelt mit ihren neuesten Motorrädern, die selbstverständlich auch für Demo- Proberides zur Verfügung standen.



Rund um die Uhr gibt es ein reichhaltiges Angebot für hungrige und durstige Biker.
In den Großzelten Hot Dot Café, Choppers Bar und Harley Bar wird nämlich nicht nur musikalisch sondern auch kulinarisch jede Menge geboten. Eine Vielzahl weiterer Caterer bietet rund um den Bauernmarkt lokale und internationale Speisen an.



Schon ab dem frühen Nachmittag gibt es überall Musik von bekannten DJ’s und am Abend steigen dann auf der Showbühne und in den Großzelten die Musikevents mit Rock, Blues, Country oder Rockabilly und es wurde bis spät in die Nacht abgefeiert.


Unter anderem darf man sich auf ein Wiedersehen mit Mallet, den Lennerockers und der unvergleichlichen Gitty Fischer freuen. Uriah Heep, die Kultband der 70er war mit ihren Hits „Lady in Black“ oder Easy Living“ einer der Höhepunkte der Bigparty.




KING KEROSIN SHOW


Nach dem großen Erfolg auf der Messe Custom Bike 2010 gastiert die King Kerosin Show Arena mit ihrer Red Carpet Lounge – präsentiert vom Vertragshändler Harley Factory Frankfurt – in diesem Jahr auch in der Motodrom Sintschnig Area am Faaker See.



Die Red Carpet Lounge bietet an der Bar Champagner, Bier und Hochprozentiges, während ein starkes Unterhaltungsprogramm für die entsprechende Atmosphäre sorgt. Neben Live-Musik verschiedener Künstler sorgen die Burlesque-Girls für Stimmung. Wer will, kann eine Abkühlung im Pool nehmen oder sich eine Havanna aus dem Humidor gönnen.


CUSTOMIZER-AREA


Ein anderer Zielpunkt im Village war die Custombike-Area. Hier lässt man sich von den neuesten Trends der Umbauszene inspirieren.



Mit dabei sind unter anderem die Harley-Davidson Vertragshändler Rick’s Motorcycles (Harley-Davidson Baden Baden) und Thunderbike (Harley-Davidson Niederrhein).

Die Harley-Davidson Custombike Show ist an die AMD World Championship of Custom Bike Building angeschlossen. Daher darf sich der Gesamtsieger über ein Preisgeld von 5000,- Euro und eine Reise in die USA zur Teilnahme an der Endausscheidung der AMD World Championship in Sturgis, South Dakota, freuen (www.amdchampionship.com).


Dem Sieger in der Kategorie „Best Modified Harley“ winkt ein Screamin’ Eagle Big Bore Motor – die perfekte Basis für das nächste Custom-Projekt. Am Freitag wurden die besten Bikes der Show prämiert.




TOUREN



Da Kärnten eines der schönsten Tourengebiete für Motorradfahrer ist, wurden von Mittwoch bis Freitag geführte Touren mit Streckenlängen um die 200 km angeboten, die gern von vielen Bikern angenommen wurden.


So gab es die „Sella Nevada Tour“, eine „Lakes-Tour“, die „ River & Rock-Tour“ und am Freitag die „Nudl-Tour“, alle geführt von Membern des Alpe Adria Chapters.




CHARITY


Erwähnenswert sind auch die Aktionen vom HOG und von Harley Davidson selbst, die seit Jahren Charity-Touren veranstalten, bei denen Spenden für hilfsbedürftige und kranke Kinder gesammelt werden. Seit Bestehen dieser Aktionen (1980) wurden weltweit von Händlern, Kunden und Mitarbeitern von Harley Davidson und dem HOG rund 65 Millionen US- Dollar gesammelt.



BIKERGOTTESDIENST


Wer etwas für sein Seelenheil tun , oder den lieben Gott um allzeit sichere Fahrt bitten wollte, ging am Samstag zum Bikergottesdienst, denn Biken und Beten schließen sich keineswegs aus. Seit den Sechzigerjahren bieten engagierte Pfarrer, die oftmals selbst Motorrad fahren, Bikern einen auf Ihre Bedürfnisse und ihre Sprache abgestimmten Gottesdienst an.



Auf der European Bike Week hat dieser natürlich ebenfalls eine lange Tradition. Die Messe mit der Segnung der Motorräder fand am Samstag um 10:00 Uhr auf der Hauptbühne statt. Wie es sich für einen Biker-Gottesdienst gehört, darf mit einer starken Predigt und nicht minder starker Musik gerechnet werden.


DIE PARADE


Das Beste kommt zum Schluss: Die Parade, zu der nicht nur die glücklichen Besitzer von Harleys eingeladen sind, sondern auch diejenigen, die noch auf anderen Marken fahren müssen beginnt traditionell mit der Aufstellung um 10 Uhr. Nach rund zwei Stunden hieß es dann endlich: Start your engines und die Motoren von rund 30 000 Bikes brüllten auf und setzten sich in Bewegung. Die Luft vibrierte und war benzingeschwängert.



Tausende Besucher bestaunten und bejubelten den Riesentross der sich auf seiner rund dreistündigen Tour über 80 km entlang des Faaker See’s und durch die Orte Finkenstein und Villach bewegte. Weiter ging es um den Ossiacher See nach Rosseg und von dort zurück zum Faaker See bewegte.



Text: Henning Rielinger
Fotos: Harley Davidson


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