RESCUE INK BESUCHT TIERHEIM IN MÜNCHEN

Ein Bericht über die härtesten Tierretter aus New York

30. September 2011

Mit lautem Getöse kamen die Rocker auf ihren Harleys angefahren. Die drei harten Kerle gehören zu Rescue Ink, Amerikas härtesten Tierschützern. Im Münchener Tierheim erzählten sie heute exklusiv von ihrer Mission und zeigten uns ihre weiche Seite.


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Ganz schön furchteinflößend sah das Trio aus, das heute dem Münchener Ignaz-Perner-Tierheim einen Besuch abgestattet hat. Mit ihren Tätowierungen, ihren kräftigen Oberarmen und ihren imposanten Motorrädern bekommt wirklich jeder Respekt vor Rescue Ink. Und das ist auch gut so. Denn die Jungs aus News York sind unterwegs auf einer Mission im Zeichen des Tierschutzes. Und dabei soll sich ihnen niemanden in den Weg stellen. Doch Moment, was haben diese drei Rocker mit Tieren am Hut? „Wir lieben Tiere einfach! Schon seit Kindesbeinen an retten wir zusammen Tiere, die in Not geraten sind“, so erzählte uns Joe Panz von Rescue Ink.

Rescue Ink (grob übersetzt: Tätowierte Retter) wurde von Joe Panz, Big Ant, Johnny O, Eric, G, Angel, Junior, Robert und Batso, der 75-jährige älteste Mitglied der Gruppe, gegründet. Alle ersten Member der Rescue Ink sind Hardcore-Biker und gehörten teilweise der Einprozenter-Szene New Yorks an. Biker sind sie noch heute, doch die Motorcycles Club- Szene interessiert sie nicht mehr. Ziel ihrer Gruppe ist der Tierschutz, aber nicht so, wie wir Tierschutz aus Deutschland kennen, wo Tierschutzgesetze Wild- und Haustiere unter Schutz stellen und wo harte Strafen gegen Tierquäler verhängt werden können. Die Jungs von Rescue Ink sind die Feuerwehr unter den Tierschützern. Dort, wo dringend Hilfe benötigt wird und Gefahr im Verzug ist, schlagen sie auf aber nicht zu. Ihre Auftritte, wie sollte es anders sein, sind immer überzeugend und ihre Ansagen führen zu schnellen Ergebnissen. „We Educate Abusers“ (Wir erziehen Tierquäler) ist einer ihrer Slogens- und das tun sie solange, bis das Ziel erreicht ist.


Rescue Ink tut alles um Tierquälerei zu beenden


In Amerika beendet Rescue Ink illegale Hundekämpfe, bringt kranke Hunde zum Arzt und rettet Tiere vor ihren grausamen Besitzern hilft aber auch bei nachbarschaftlichen Auseinandersetzungen, bei denen Tiere die Ursache zum Streit sind.
Und das alles begleitet von Kameras für die Serie „Rescue Ink“, die auch in Deutschland auf Nat Geo Wild, empfangbar über Sky, zu sehen ist. Ihr Ziel? „Wir wollen die Misshandlung von Tieren bekämpfen. Wir sind die Retter der Tiere und tun alles, was dazu nötig ist. Wo andere zurückschrecken, kämpfen wir weiter. Wir gehen einfach unseren ganz eigenen Weg“, erzählte uns heute Rocker Eric.

Harley-Davidson, Tattoo und Tierschutz, passt das zusammen?

Ja,die amerikanische Tierschutz-Orga "Rescue Ink" ist der Beweis dafür. Harte Jungs, die sich für missbrauchte und vernachlässigte Tiere einsetzen.
Sie selbst sagen von sich: "WE'RE ARE THE ARMY FOR THE ANIMALS" über Tierquäler sagen sie: „ABUSERS ARE LOOSERS“.







Die Jungs von Rescue Ink glauben an eine zweite Chance, deswegen geben sie diese auch den Tieren. Sie wollen mit ihrer Mission auch zeigen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die Missbrauch an Tieren nicht länger toleriert. Haben Tierorganisationen Probleme mit Menschen, die ihre Tiere misshandeln, dann beginnt der Einsatz von Rescue Ink. Dann werden die Harleys angeschmissen und los geht die Aktion Tierschutz. „Wir gehen dann zu den Leuten und reden mit ihnen. Und wir sind sehr überzeugend, das könnt ihr uns glauben“, erzählt das Biker-Trio. „Wir bleiben solange dort, bis die Situation geklärt ist.“


„Es geht darum, wie viele Tiere noch gerettet werden müssen.“


Der Erfolg von Rescue Ink kann sich auf jeden Fall sehen lassen. In den letzten Jahren konnten die Tierschützer tausende Hunde, Katzen, Vögle, Pferde und sogar Schweine und Hühner retten. Auf die Frage, wie viele Tiere das bisher waren, antworteten sie: „Es geht nicht darum, wie viele Tiere wir bisher retten konnten, sondern darum, wie viele Tiere noch da draußen sind und gerettet werden müssen.“ Nach der Befreiung der Tiere kümmert sich Rescue Ink um ihre Vermittlung in ein neues Zuhause. Erst dann ist die Rettung für die Jungs wirklich beendet.





Mittlerweile hat sich die Gruppe vergrößert. Nicht nur harte Kerle sind dabei , sondern auch ein paar Mädels- nicht weniger hart, wenn es um die Belange gequälter und misshandelter Tiere geht.






Info: http://www.rescueink-redemptio​n.com/​
http://www.tierheim-muenchen.d​e/​

Texte: Petra Strauch / Henning Rielinger
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung Tierheim München / Petra Strauch
und Rescue Ink, New York

Quelle: Cecile von Fürstenberg



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