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suzi1 17.09.2013

Dänemark 2013- Teil 5

Wegstrecke 280 km
Länder/Regionen/
Wegpunkte
Von Hilleröd über Fünen nach Flensburg
Straßenart Landstraße
Tour-Motorrad
Schwierigkeit leicht
Schlagworte Abreise


Dänemark 2013- Teil 5

Die Rückreise am Montag (05.August) verlief eher milde. Da ich sehr flexibel bin, wollte ich nicht ganz den gleichen Weg nehmen wie zur Anfahrt. So habe ich meine Route umgestellt:
Hilleröd, Roskilde, bei Ringsted auf die E20 nach Korsör, weil ich über die Brücke nach Nyborg auf Fünen fahren wollte. Auf der Brücke mit oben nix, rechts nix, links nix und unten war auch nicht sooo dolle, kam in mir schon ein etwas mulmiges Gefühl auf. Gottlob war die Ostsee nur leicht gekräuselt, der Seitenwind schwächelte also. Irgendwann entspannte ich mich aber doch und schielte auch mal nach rechts oder links gen „Nix“. Trotzdem bemerkte ich nicht, ab wann neben der BAB Schienen lagen, bis plötzlich ein Güterzug auftauchte. Seltsam, seltsam…. Bin ich denn im Schläfelchen über die Brücke gefahren??*grins*
Die Staatsstraße 8 von Nyborg nach Fraaborg führte durch eine superschöne Landschaft, mit etlichen Kurven und wunderschönen Orten bzw. Gebäuden. Eine Wiederholung der Strecke mit mehr Zeit ist auf jeden Fall erstrebenswert.


In Bojden wartete schon die Fähre nach Fynshav auf mich, so sah es jedenfalls aus, denn die Abfahrt war 14.00 Uhr und ich erreichte sie erst zwei Minuten später… und war druff.
Salopp ausgedrückt: Die Fähre war ein oller Kasten und hatte noch nicht einmal Gurte für´s Mopped. Na ja, ein Hurrikan stand nicht zu erwarten und so suchte ich mir beruhigt ein Plätzchen zum Ausruhen.

Ca. 45 Minuten später hatte ich wieder festen Boden unter den Rädern und auf nach Flensburg-Harrislee, wo ich schon von meinem Enkel-Bub Till bei seinem Opa erwartetet wurde. Till war auch der Grund, warum ich mir beim ersten Teil der Rückreise nicht so viel Zeit zum Pausieren/Fotografieren genommen habe. Ich hatte ja nur wenige Stunden mit Tilleken bis zum nächsten Tag meiner Weiterreise zur Verfügung. Am Abend unternahmen wir alle noch einen kleinen Ausflug zum Flensburger Hafen und die Lagerstätte der verträumt verweilenden Pünks´kes diverser StVo-Ignorierer wurde mir auch gezeigt.
Flensburger Hafen


Flensburger Feuerqualle



Mein Enkel Till ließ es sich nicht nehmen, mir mein Zimmer nebst elektrischem Zubehör selbst zu zeigen.
Eine Deckenleuchte gab es nicht, die Nachttischlampe war defekt, aus welchen Gründen auch immer, aber eine Röhre über dem Bett war in Ordnung und versprach, bei Bedarf Licht ins Dunkel zu bringen. Bad und Toilette waren nebenan, also alles bestens für eine geruhsame Nacht hergerichtet.

Vor dem Schlafengehen saß ich noch auf der Bettkante, sah mich im Zimmer ein bisken um und sinnierte noch so über dieses oder jenes, als mir ein verschmitztes Steckerlein auffiel. Ich nahm das Ende hoch und oh... Wunder, meine Nachttischlampe hing daran.
Da ich handwerklich einigermaßen begabt bin, versenkte ich den Stecker in der Steckdose und schwupps…. es wurde Licht. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen.
Zum gemeinsamen Frühstück wollte ich den Anwesenden meine „Reparaturleistung“ nicht vorenthalten und meinte daher sehr fachmännisch: „Ich habe die Nachttischlampe repariert“!
Mein Enkel rief sofort: „Was? Oma, wie hast Du das denn gemacht“.
Die Dritt-Oma zeigt sich ebenfalls überrascht, nur der Oppa guckte eher betreten drein, sagte aber nichts.
Ich meinte ganz lapidar: „Ich habe den Lampenstecker in die Steckdose getan und die Lampe war wieder in Ordnung“. Da war natürlich das Gelächter groß, allein der Opa verzog nur leicht die Miene.
In den Tiefen meines Innersten mußte ich kichern: „Ein Mann, der alles kann, im Haus und im Garten, da kannste aber drauf warten…“ *grins*
Nach dem Frühstück machte ich das Mopped klar und nach der allseits bekannten Abschiedszeremonie und dem Versprechen, dass mein Tilleken in den Herbstferien zu mir nach Wiesbaden kommen kann, verließ ich am Dienstagmorgen Flensburg.
LHzG


Kommentare


ABSENDEN

Missing_mini
Gelöschter Benutzer
jaja...Oppas und Technik.....
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