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suzi1 04.11.2016

Ein Touren-Tag in Skane

Wegstrecke 385 km
Länder/Regionen/
Wegpunkte
Skane in Schweden von Höör/Ormanäs auf Kleinststraßen nach Kullagarden über Ängelholm
Straßenart Landstraße
Tour-Motorrad HONDA CBF 600 S (PC38)
Schwierigkeit leicht
Schlagworte Schweden


Ein Touren-Tag in Skane

Mein "Basislager" in Ormanäs in der Nähe von Höör in Skane (Süd-Schweden)
Dort geht´s zum Hüttenplatz


Des Moppeds Ruheplatz


Meine Hütte ist nicht gerade ein super Top-Modell, aber ausreichend und gemütlich. Selbst für niedrige Temperaturen ist ein Ofen und Brennholz vorhanden. Wohlschmeckendes, kaltes Trinkwasser gibt es aus einer Pumpe mit Drucktechnik in Hüttennähe.
Allerdings reicht die E-Technik nicht aus, um ein Tablet aufzuladen. Für Kamera-Akkus geht´s gerade noch.


Mein bevorzugtes Plätzchen neben einer kleinen Küche.


Das Wohnzimmer wurde von mir nur sehr selten genutzt


Das Duschhaus mit sehr gepflegten Räumen, sogar mit Waschmaschine und Wäschetrockner


Ein Gemeinschaftshaus u.a. auch für Kochkünste des höheren Anspruchs geeignet…

Soweit mein Umfeld für eine Woche

Sonntag, 17. Juli 2016
Gegen 7.00 Uhr wurde ich wach und das Wetter sah schon recht vielversprechend aus.


Das Gras war noch feucht und kühl, als ich in Badeschlappen zum Waschraum ging.
Dieses Jahr gab es längst nicht so viele große Nackt-Schnecken im Gras wie letzten Sommer. Damals war es einfach nur grauslich und ohne Moppedstiefel ging ich nie über die Wiese.

Beim morgendlichen Kaffee gestaltete ich meine Route. Ich hatte Ängelholm und Umgebung bzw. die Landspitze nach Mölle-Kullagarden ins Visier genommen, natürlich möglichst über abgelegene Kleinst-Straßen.
Schotterstrecken werden mit Sicherheit auch wieder dabei sein. Inzwischen hatte ich mich ja daran gewöhnt und kam mit den rustikalen „Schwedenwegen“ soweit gut zurecht.

Meine Tour im Detail:
Ormanäs, Stehag, Stockamöllan, Billinge, Hultseröd, Hultarp, Torraröd, Forestad, Riseberga, Astra- Perstorp, Richtung Klippan -an einem Campingplatz vorbei- nach Vedby, Ankarlöv Oderljunga, Bälinge, Orkelljunga, N114 bis Harbäckshult ?? Lärkeröd, Hallede, Äspenäs, Munka-Ljunby, N13 Ängelholm, N112 Jonstorp, Arild, Mölle-Kullaberg
Der Rückweg:
N111 Höganäs, Viken, Gunnarstorp, Allerum, Ödakra, Hyllinge, Bjuv Richtung Stenestad, Söderasens Nat-Park, Klaveröd, Ljungbyhed, N13 Röstanga, Richtung Höör, Hänninge, Ormanäs.

Nach dem Kaffee machte ich das Honda´sche mit meiner Ausrüstung startklar. Dabei fiel mir ein, dass ich die Antriebskette wieder einfetten sollte. Ich bin ein Fän des Profi-Dry-Lub! Ich suchte mir ein relativ glattes Stück vom Schotter-Parkplatz aus und wuchtete die Maschine hoch. Das Kettenfetten war schnell erledigt. Zuweilen lasse ich die Kette im 1. Gang nach dem Aufsprühen durchlaufen. So auch diesmal.
Ich stellte den Motor ab....das Motorengeräusch blieb hörbar. Im ersten Moment war ich sehr verwundert. Das Geräusch kam aber aus einer anderen Richtung.
Unbemerkt von mir fuhr der „Hüttenvater“ seinen Oldtimer, einen amerikanischen Straßenkreuzer,
das Foto entstand letzen Sommer,

aus dem Schuppen neben dem Parkplatz, um daran herumzuwerkeln oder herumzuputzen. Die meisten Schweden sind ganz verrrückt nach diesen Schlachtschiffen auf vier Rädern...

Nun schob ich das Mopped vom Hauptständer und…. es stand mit dem Hinterrad auf meinem rechten Fuß, den ich ein wenig zu weit unter die Maschine gestellt hatte. Ein schmerzhafter Aufschrei entfleuchte meinem Munde und ich versuchte, das Mopped vom Fuß zu rollen. Aber es rückte und rührte sich nicht.
Es ließ sich weder nach vorn noch nach hinten schieben. Der Druck auf meine Zehen wurde jetzt sehr unangenehm und Schmerz machte sich bemerkbar. Ich konnte das Mopped aber nicht loslassen, auch nicht die Kupplung ziehen, um den Gang herauszunehmen.
Als Gegendruck zum Moppedgewicht von gut 230 kg krallte ich die Zehenglieder auf und rief um Hilfe, natürlich in deutsch. Der Herbergsvater schaute zwar auf, widmete sich aber weiterhin seinem Oldtimer.
Er konnte ja nicht sehen, in welch mißlicher Lage ich mich befand.
Das Hinterrad drückte gewaltig auf meine Zehen und so schrie ich laut in Englisch: Help, Help….
Nun eilte er herbei, wußte aber erst einmal nicht, wie er mir helfen sollte.
Also machte ich ihm mit schmerzhaft verzogenem Gesicht Andeutungen, er möge die Maschine hinten anheben, damit ich den rechten Fuß herausziehen kann. Nun verstand er und pfffff… ich war gerettet.

Er war sehr besorgt, ob ich mir die Zehen verletzt habe. Nach einigen Bewegungen konnte ich Entwarnung geben. Mein Füßchen hat nicht ernsthaft gelitten, der stabile Moppedstiefel hat´s verhindert.
Ich erklärte ihm, wieso ich dieses Problem hatte. Er verstand und grinste.
Nun bedankte ich mich vielmals für seine Hilfe und er kümmerte sich wieder um sein Auto.
Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie es ausgegangen wäre, hätte ich hier allein gestanden.
Aber alles war gutgegangen und solche Scherzchen werde ich zukünftig zu vermeiden wissen. Ich war wohl durch das Motorengeräusch des Autos von meiner Sache abgelenkt worden und vergaß daher, wieder in den Leerlauf zu schalten.
Was wäre das für ein Urlaub, in dem man nicht von den kleinen Nickeligkeiten des Lebens heimgesucht wird „grins“.
Aber das sollte an diesem Tag noch nicht alles gewesen sein.

Also frohen Mutes und intakten Fußes rollte ich den Schotterweg von Ormanäs-Stugby zur Straße nach Stehag hinunter.
im Hintergrund der Västra Ringsjön (Sjön = See)


Bei Billinge führt eine Schotterstrecke von 10 km´s nach Torraröd, danach gab es wieder ein komfortables Asphaltsträßchen


das an einen einsamen Hof vorbeiführte


und an geblümten Freiflächen zwischen den Wäldern.


Nun begleitete mich für etliche Kilometer ein Bach namens Rönne


Die Rönne ist eine feines Flüßchen mit eher dunklem Wasser, weil es u.a. durch moorige Gegenden fließt. Dieser Bach scheint für Kajakfahrer sehr interessant zu sein, denn ich kam an einem Bootshaus vorbei.
Vom anliegenden Campingplatz war reges Treiben und laute Musik zu hören. Ich erinnerte mich an meine eigene Kajak-Zeit vor über 45 Jahren. Da ging´s ähnlich zu, aber mit Beatles, Rolling Stones u.ä. Musizierenden.


Ich machte einige Fotos und setzte meine Fahrt nach Riseberga fort, vorbei an den typischen Skane-Häusern.


Kurz vor Riseberga verließ ich die Rönne


Die Moppedfahrerei durch diese Gegend machte mir ungeheuer viel Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich ist.
Zwischen Riseberga und Perstorp machte ich an einer sonnigen Stelle eine PP…


trank etwas und weiter ging´s schwungvoll um die Kurve und….
und legte eine VOLLBREMSE hin….
Fast in der Mitte der Straße stand ein großes schwarzes Rindvieh und schaute mich an. Im ersten Moment fiel mir nichts ein und starrte beunruhigt das vierbeinige „Hindernis“ an.
Während ich meine Situation überdachte, erschien geräuschvoll ein weiteres Rind mit hellem Fell, zwar um einiges kleiner, aber dafür mit zwei weiteren Kollegen im Schlepptau. Nun stand ich da und vor mir vier Rindsviecher, verteilt über den größten Teil Straßenbreite.
Die vier machten soweit einen recht friedlichen, aber interessierten Eindruck. Behutsam setzte ich meine Maschine wieder in Bewegung und fuhr gaaanz laaangsaaam und gaaanz links an den Tieren vorbei.
Im Rückspiegel sah ich, dass die vier immer noch dort standen, mir jetzt aber hinterschauten. Inzwischen hatte ich ein bis´ken räumlichen Abstand gewonnen. Ich machte meine Maschine aus und stieg ab.
Natürlich bewegte ich mich weiterhin sehr langsam, möglichst unauffällig und fotografierte das Quintett.


Die Truppe hatte wohl jetzt auch genug geglotzt, setzte sich in Bewegung und verschwand ziemlich hurtig ins Gebüsch, oder Wald oder sonstewohin.
Erleichtert bestieg ich mein Mopped und fuhr ein kurzes Stück auf der N21 von Perstorp nach Klippan. Auf zu neuen Abenteuern, denn das war für heute immer noch nicht alles…

Ab Klippan-Vedby wurde es wieder schotterig und geografisch undurchsichtig.
Bei Oderljunga verließ ich den Schotter und nach ein paar km´s erreichte ich Örkelljunga. Von dort wollte ich zwischen zwei Seen fahren, rechts der Rössjön und links wieder ein „Västersjön“.
Leider läßt sich nun der genaue Streckenverlauf nicht mehr nachvollziehen, da diverse Ortsangaben sowohl in der Landschaft als auch auf der Karte nicht eindeutig ausgewiesen wurden.
Hinter Harbäckshult wurde ich von der N114 aus einem Örtchen heraus in einen dichen Wald geleitet, jetzt natürlich auf einer Schotter-Buckel-Piste.
Ich hätte von der Strecke gern ein Foto gemacht, aber ich konnte mein Mopped noch nicht einmal am Rand abstellen. Also mußte ich weiterfahren. Es ging stetig kurvig, buckelig bergab, zuweilen auch mal bergauf.
Diese Strecke verlieh mir kein gutes Gefühl und daher fuhr ich entsprechend langsamer als sonst. Zwischen den dichten Bäumen dieses Waldes lugten etliche Häuser hervor und an der Strecke waren Briefkästen aufgestellt. Aber sonst war nichts zu sehen, nur dunkler Wald oder eher Urwald mit nicht allzuviel Lichteinfall. Ein PKW kam mir entgegen und der Fahrer überließ mir freundlicherweise die Vorfahrt.
Mir war inzwischen ganz warm geworden und ich fühlte mich unbehaglich. Ich weiß nicht, wieviel Kilometer es durch diesen Wald waren, aber eine gefühlte Ewigkeit, bis ich wieder das Tageslicht und offene Landschaften erblickte. Ich stieß auf eine kleine Straße. Rechts oder links, das war hier die Schicksalsfrage.
Meine Entscheidung fiel zugunsten der linken Seite aus. Ich stellte das Mopped ab und befreite mich von Helm und Handschuhen.


Ich mußte erst einmal Luft holen und etwas trinken. Derweil schaute ich mich um und erblickte Hinweis-Schilder. Woher ich kam, wohin ich mich jetzt entschied und woher ich ohne Schotter-Umwege durch den Urwald eventuell gekommen wäre.


Tatsächlich kam ich aus Hällede bzw. dem Naturreservat….
Auf der Karte fand ich eine Straße, die geografisch die sein konnte, auf der ich mich befand, möglicherweise sogar in der gewünschten Richtung (Ydermossa- wie ich daheim feststellte), aber weit entfernt von den Seen, an denen ich gern entlanggefahren wäre.
Während ich noch grübelte, knatterte ein kleines Moped heran. Darauf saß ein sehr großer Mann mit Jethelm, in Jeans und Mopped-Lederjacke, die Knie reichten schon bald über den Lenker hinaus. Er grüße, ich grüßte zurück, zuckte aber dabei mit den Schultern. Er verstand, stellte sein Moped ab und kam auf mich zu.
Alter Schwede, welch ein Schwede!
Wie er im Buche steht: sehr hochgewachsen, blond-graue, längliche Haare, Bartstoppeln und mit einem äußerst sympatischen Gesichtausdruck und freundlichen Augen, vermutlich aber schon jenseits der 50.
Nun entspann sich eine von Gestik getragene Unterhaltung, woher ich kam und wohin ich wollte. Mit meiner Karte kam er nicht sonderlich zurecht, was mich wiederum nicht verwunderte. Ich tippte auf den Ort Hjärnarp, den ich eigentlich eingeplant hatte. Immerhin nach etlichen Minuten unter Grinsen, Erklären und Lachen kamen wir zu Potte:
Wenn ich Zeit habe, würde er mich aus der Wildnis lotsen, indem ich hinter ihm herfahre. Ich nickte und machte mich wieder reisefertig.
Also fuhr er mit seiner kleinen Puch und begnadetem Selbstbewußtsein voraus, ich mit meinem großen Mopped´sche hinterher….
schön säuberlich in relativem „Schneckentempo“ auf ebener Strecke mit 30-40 kmh.


Es muß ein Bild für die Götter gewesen sein. Jedenfalls habe ich mich amüsiert, wie der große Mensch auf dem kleinen Moped hockte. Aber damit nicht genug. An einer Querstraße bogen wir links ab und weiter ging´s über eine etwas größere Straße, allerdings mit Hügelchen. Mehr als 20kmh war dem kleinen Moped nicht zu entlocken und so zuckelte ich brav hinterher. Wie ich im Laufe der Kilometer feststellte, zuckelte ich nicht allein hinter der Puch, nein, inzwischen waren wir als Fahrgemeinschaft um mindestens vier PKW´s hinter uns reicher geworden…
Von denen traute sich keiner, uns zu überholen. Ich bin vor Kicherei fast vom Mopped gefallen. Ich glaube, die Schweden können nur zügig, wenn´s geradeaus geht.
Es war erfrischend köstlich nach geschundenen Zehen und Rindsviecher auf der Straße, mal etwas Lustiges zu erleben.

An einer rechten Schotter-Abzweigung (Trollehallavägen) hielt er an und wies mit der Hand auf mein vorher angestrebtes Ziel Hjärnarp über jene Schotterstrecke. Inzwischen hatte ich schon einiges an Zeit verloren, wollte aber noch unbedingt nach Kullagarden, zudem gab es ja noch den Rückweg zu bewältigen. Allerdings wäre ich gern an die erstrebten Seen gelangt, was aber bedeutete, dass noch etliche Kilometer im „Schnecken-Tempo“ zurückzulegen waren.
Es gibt für mich hoffentlich noch eine Chance für das nächste Jahr.

Ich gab dem Schweden zu verstehen, dass ich jetzt nicht mehr allzuviel Zeit habe und nicht mehr nach Hjärnarp möchte.
Er grinste mich an und verstand nicht wirklich, warum ich umdisponierte. Ich wies auf die Straßenkarte und tippte auf Kullagarden. Wir verabschiedeten uns in aller Munterkeit, er winkte bei der Abfahrt, ich bestieg mein Mopped, hupte und setzte mich ebenfalls in Bewegung.

Nun machte ich keine Experimente mehr und begab mich umgehend nach Munka-Ljunby und Ängelholm.
Jede Menge Küsten-Urlauber bevölkerten die N13. Man möge es glauben oder nicht: obwohl die Straße mit 90 kmh ausgewiesen war, wurde ich von Wohnmobilen überholt… sogar deutsche Touris waren darunter.
Mir war es wurst, denn aus Raserei auf gut ausgebauten Straßen mache ich mir nix, jedenfalls nicht im teuren Skandinavien. Mehr Fahrspaß bieten mir eher die schnuckeligen, kleinen Straßen, die nicht kontrolliert werden!

Hinter Ängelholm führe mich die Tour auf die Landzunge nach Kullagarden. Ich spürte schon die frische Seeluft und der Wind nahm an Stärke zu bzw. es windete hier überhaupt erst.


So viel Zeit muß sein


Über Nebenstecken


und abtrünnige „Haken und Ösen“-Richtungen


erreichte ich über die N112 Jonstorp. Weiter ging´s nach Arild, wo ich eine Pause machen wollte, denn allmählich plagte mich der Hunger.
Gegen 15.40 Uhr ereichte ich Arild und fand einen guten Parkplatz für´s Mopped, ganz in der Nähe für mich eine Bank in der warmen Sonne.
Von hier aus hatte ich einen ungehinderten Blick auf See und Ortschaft, "genüsslich" meinen Müsli-Riegel verspeisend.


Ein Haus am Meer müßte man haben


Blick über Skälderviken


Der kleine Feuervogel


Bis zum Ende der Landzunge waren es nur noch wenige Kilometer. Hier traf ich wieder auf erhebliches Touristen-Getümmel. Die Fahrerei war jedenfalls nervig, weil die Wohnmobile kaum Raum zum Überholen ließen.
Durch Mölle ging es ziemlich steil bergan und ich erreichte gegen 16.15 Uhr einen großen, freien Platz, auf dem man parken konnte


mit einen schönen Ausblick auf den Ort Mölle


und den Bootsliegeplätzen.


Ganz hinauf bis zum Ende wollte ich nicht, denn ich vermutete, dass dort zuviel Trubel herrschte.


Anhand der Karte und meinen Notizen legte ich mir die Rückfahrt geistig zurecht.
Auf der Küstenstraße nach Höganäs verlief sich das Touristen-Getümmel und es wurde ruhiger.


Während ich so dahinfuhr, wurde mir plötzlich „Angst und Bange“, weil ich kein Bier mehr daheim hatte. Sonntags haben die Supermärkte zwar geöffnet, aber nur bis 18.00 Uhr.
Was soll ich sagen: in Höganäs muße ich durch einen Kreisverkehr und „oh Wunder“, erblickte einen LIDL.
Besser ging es nicht. Noch einmal eine kleine Runde, flugs geparkt-rein-raus und nach wenigen Minuten war eine glückliche CBF-Omma mit der staatlich abgespeckten Umdrehungs-Variante des hiesigen Bierchens aus Supermärkten wieder unterwegs.

Bei Domsten kam man ziemlich dicht an Dänemark heran. Nun weiß ich auch hier vor Ort, was ich im dänischen Gilleleje oder Hornbäk übers Wasser in der Ferne von Schweden gesehen habe!
Vor Hittarp bog ich links ab ins Landesinnere nach Allerum, weil ich Helsingborg weitläufig umfahren wollte. Das klappte nicht ganz, denn ich blieb ungewollt etwas zu lang auf den N-Straßen. Bei Bjuv fand ich einen günstigen Abzweig und begab mich nach Stenestad. Von dort aus fuhr ich durch die wunderschöne Landschaft des Söderasens Nationalpark über Klaveröd und Ljungbyhed


irgendwo dazwischen gegen 18.00 Uhr bei bewölkentem Himmel, wobei es nach Regen aussah.

Aber es blieb trocken.

Auf der N13 fuhr ich weiter über Hänninge nach Ormanäs, ohne besondere Vorkommnisse, aber weiterhin mit viel Fahrspaß, auch ohne Schotter.
Mein Ausflugstag endete gegen 19.10 Uhr und nach 385 Kilometer, super Wetter, lohnende Straßen und Bekanntschaften jeglicher Art „grins“… und natürlich mit dem „Garagen-Bierchen“ nach einer schönen Tour.
Die Landschaft und Straßenführung in dieser Region ist unspektakulär im Gegensatz zu den Alpen. Für mich war hier aber jeder Kilometer lohnenswert.
LHzG


Kommentare


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suzi1
Hihi, Thomas, fahr mit mir und Du erlebst mit Sicherheit die "kleinen Schönheiten", weil ich mich oft in der Landschaft "vergurke" und damit sind unvergeßliche Begebenheiten fast schon vorprogrammiert *grins* und LG Uschi
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BlaGSchnabel1150
Ein schöner Reisebericht, sehr ausführlich und mit herrlichen Bildern. Bei meiner Schwedentour war zuerst ein Ziel zu erreichen (ich fuhr nicht alleine, alle anderen jedoch im PKW). So waren die kleinen Schönheiten, die Deine Tour schmücken von mir unentdeckt.
Super!
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lerka1909
Top....Daumen hoch ;) einen schönen Abend noch und einen ganz lieben Gruß ;)
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IlodV
Ein schöner Reisebericht Uschi. Und schöne Bilder. So habe ich Sweden auch in Erinnerung . TOP :)
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Zuellizweipunktnull
Ein schöner Bericht und tolle Fotos.
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meself
..und auf den Punkt fit sein!..wobei: die ein oder andere Nacht ginge das wohl per Sarkopharg..Wer die Prioritäten passend legt-mag auch gerne ein Bett unterm Dach. Merci für deinen Bericht nebst Bildern
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suzi1
Neee.... datt laß ich mal. Mei altes Kreiz macht datt nicht mehr so ohne weiteres mit *grins*...
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tundrarabbit
nicht unputzig für einen Ausflug, So ähnlich stellte ich mir einen Tourenpartner vor, allerdings wäre die Übernachtung etwas komfortabler, z.B. untern großen Sternenzelt, so es trocken bleibt und keine Knotts im Anflug sind...
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