Thema: Ein ernstes und wichtiges Thema

Missing_mini

Gelöschter Benutzer Erstellt am So 18.02.2007
Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht
damit setzt sich niemand gerne auseinander, aber man kann in jedem Alter davon betroffen sein (und wir haben nun mal ein nicht ungefährliches Hobby) oder unsere Eltern/Familienmitglieder.
Ich habe vor kurzem von einem Freund erfahren, was es bedeutet, wenn man nicht vorgesorgt hat!
Besorgt euch Broschüren und Vordrucke
publikationen@bundesregierung.​de​
http://www.patientenverfuegung​.de/pv/patientenverfügung.html​
http://www.bmj.bund.de/media/a​rchive/953.pdf​
hier bei uns gibt es den Betreuungsverein Stormarn e.V.
betreuungsverein@btv-od.de
Zitat:
"Wenn Sie Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und keine Entscheidungen mehr treffen können, sind Ehegatten, Kinder oder Eltern entgegen weit verbreiteter Annahme nicht automatisch berechtigt, für Sie zu handeln oder zu entscheiden."
Im Falles des Freundes wurde die Ehefrau gleich mit "entmündigt", als der Vater im Koma war und es dauerte 2 Jahre, bis er endlich sterben durfte.
Übel ist es, wenn man erst mal im Bett bzw. in den Krallen eines Pflegeheimes gelandet ist, die rücken so schnell niemanden heraus, notfalls arbeiten die mit amtsrichterlicher Unterstützung und die Famile ist vollkommen rechtlos.
Ich möchte jedenfalls nicht um jeden Preis alt werden......


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Missing_mini

Gelöschter Benutzer Erstellt am Mo 19.02.2007
100%ig sind sie wohl nicht, aber besser als nix, so kann man das Risiko zumindest eingrenzen.
Rechtsverdreher sind teuer, aber ohne notarielle Beratung kann's noch teurer werden

Missing_mini

Gelöschter Benutzer Erstellt am Mo 19.02.2007
Habe das mit Patientenverfüpgung und Vorsorgevollmacht vor ungefähr 3 Jahren durchexerziert beim örtlichen Notar (im Bürgermeisteramt).
Kostete -wenn ich´s recht in Erinnerung habe- knapp um die 100 Öhren.
Soviel sollte einem das schon wert sein.
Ansonsten macht man halt 1 oder 2 Moppedtouren weniger und spart sich´s so am Spritgeld ab.
;-)

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Speedfreak Erstellt am Mo 19.02.2007
Aha. Und wie lange dauerte der Spaß ? Sowas macht man sicherlich nicht in 20minuten.

Missing_mini

Gelöschter Benutzer Erstellt am Mo 19.02.2007
nö...., dauerte nicht 20 Minuten...., mit Vorgeplänkel des Notars, der nochmal genau erklärte, auf was sich der Unterzeichner einlässt, dauerte es so knapp ´ne viertel Stunde.
Entsprechende Vorlagen (gegen die weder "Möchtegern-Erben" noch Vormundschaftsgerichte oder sonst wer anstänkern kann, stellt der Notar bzw. die Gemeinde zur Verfügung.
Man muss/ darf / braucht sich also keine maßgeschneiderten Texte einfallen lassen.
;-)

Missing_mini

Gelöschter Benutzer Erstellt am Di 20.02.2007
Ist leider keine einmalige Angelegenheit. Man muß da die aktuelle Rechtsprechung im Auge behalten und diese Verfügung ggf. regelmäßig entsprechend ergänzen bzw. ändern.
Geht doch nichts über Rechtssicherheit :-(
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