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India76 30.05.2011

1200 km Spaß

Wegstrecke 1200 km
Länder/Regionen/
Wegpunkte
Iserlohn - Eppingen - Käppele - Bühlertal - Mummelsee - Schwarzenbach Stausee - Schloss Eberstein - Eppingen - Löwensteiner Platte - Heilbronn - Heidelberg - Sinsheim - Eppingen - Mannheim - Limburg - Haiger - Lüdenscheid - Iserlohn
Straßenart Landstraße, Autobahn, Stadt
Tour-Motorrad SUZUKI GSX 750 (AE)
Schwierigkeit mittel
Schlagworte schwarzwald, Löwensteiner Platte, Iserlohn, Eppingen, Heidelberg, Neckartal


1200 km Spaß

Iserlohn – Eppingen 356 km
Schwarzwaldtour 250 km
Odenwald-/Neckartaltour 274 km
Eppingen – Iserlohn 340 km
Insgesamt 1220 km

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und ich freute mich schon total auf diese erste große Tour mit meiner Freya. Ja mein Motorrad hat einen Namen und ich finde das gut so. Viele geben ihren Fahrzeugen Namen, und wenn es Dreckskarre ist... ;-) Da ich mein Motorrad aber gerne mag, hab ich ihr einen schönen Namen gegeben.

Ok, zurück zur Tour... Der Grund der Tour war, das ich einen lieben Freund im Schwabenland besuchen wollte um mit ihm und seinem tollen Motorrad „Diva“ den Schwarzwald unsicher zu machen. So hab ich mich dann quasi selbst eingeladen mit einem: „Ey, ich komm mal vorbei!“ Aber ich wusste ja das Oli und Diva sich darüber freuen würden. Schnell war ein passendes Wochenende gefunden und jetzt hieß es hoffen das das Wetter mitmacht. Zudem hatte Oli sich für die Zeit schon schöne Touren ausgeguckt... von denen wusste ich aber nichts, da er mir nichts verraten wollte. Menno! ;-)
Wochenlang hatten wir schönes Wetter... der Freitag an dem ich mich auf den Weg machen wollte rückte näher und das Wetter wurde schlechter. Na toll, da will ich einmal auf Abenteuerfahrt gehen und das Wetter zickt rum! Kann nicht sein, dachte ich. Die Wettervorhersage war durchwachsen. Egal, ich will Oli besuchen und wenn es schneit, ich fahre. Vorsichtshalber hab ich meine Sachen alle wasserdicht eingepackt, sicher ist sicher.


Freitagmorgen... kein Regen, ich freute mich denn das Wetter war klasse zum Fahren... trocken und nicht zu warm. Also bepackte ich Freya. Hatte mir extra noch einen Navihalter drangetüddelt, für den Fall das ich den Weg nicht finde... Nachdem mir dann fast meine ganze Familie eine gute Fahrt gewünscht hat, natürlich nicht ohne mahnende Worte wie: „Fahr vorsichtig!“ oder „Fahr nicht so schnell!“ fuhr ich los gen Süden. Fast wie Damals, dachte ich, mit meiner Vespa...
Ich hatte es etwas eilig *g* daher beschloss ich nur Autobahn zu fahren. Also rauf auf die A46. Am Hagener Kreuz auf die A45 Richtung Frankfurt. Boah, die zog sich... wie langweilig doch Autobahn fahren ist. Egal, ich wollte schnell ans Ziel. Am Gambacher Kreuz oberhalb von Frankfurt wurde es dann aufregend! Ich wechselte auf die A5. ;-) Dann wieder eintöniges Fahren. Bis zum Kreuz Walldorf unterhalb von Heidelberg, da musste ich dann auf die A6 nach Sinsheim. Zwischenzeitlich hatte ich bei einer Pause auch schon mit Oli telefoniert das ist quasi fast da bin. Wir wollten uns an der Abfahrt Sinsheim-Steinsfurt treffen, denn ab dort wurde der Weg etwas kompliziert. Endlich, das Abfahrtsschild Sinsheim-Steinsfurt! Fast da! Jippie! Mein Hintern tat auch langsam weh... rechter Blinker und runter von der Bahn. Treffpunkt war der Parkplatz neben der Abfahrt, von Weitem konnte ich schon Diva, Oli´s Yamaha BT 1100, erkennen. Ich freute mich tierisch, gut 300 km lagen hinter mir. Ich stellte meine Freya neben der Gelben ab und es folgte eine herzliche Begrüßung. Doch bis nach Oli´s Zuhause waren es noch einige Kilometer, also nicht lang schnacken, weiter geht´s. Als Oli seine Diva anließ bekam ich Gänsehaut. Cooler Sound, dacht ich, hört sich wirklich an wie das Knurren einer Dogge. Ich war beeindruckt... *g* Ich also brav hinterher gefahren. Die Landschaft gefiel mir, nur warum trödelt Oli so?? Hm, dachte ich, hat der Angst das ich nicht mithalte, oder was?! Naja, bleibt Zeit zum Gucken... Bei Oli angekommen, kamen die Motorräder in die Garage und meine Klamotten in mein Gästezimmer. Dieses hatte Oli´s liebe Frau schon für mich vorbereitet. Wie freundlich, dachte ich. Erst mal raus aus den Moppetklamotten und duschen, hier unten war richtig warmes Wetter. Toll! :-) Dann durfte ein schöner Abend beginnen...


Samstag, Oli hatte eine Tour durch den nördlichen Schwarzwald geplant. Nach einem lecker Frühstück ging´s los. Erst mal Richtung Bretten, dann weiter über Dobel und Bad Herrenalb. Vorbei am Käppele (das leider geschlossen war) nach Gernsbach. Was für eine tolle Landschaft!! Ich war begeistert und das Fahren machte auch extrem Spaß. Durchs Bühlertal, wo wir erst mal eine Regenwolke abgewartet haben, ging es dann weiter zum Mummelsee. Die Aussicht dort war beeindruckend, bis nach Frankreich konnte man schauen. Nach einer Pause fuhren wir dann weiter zum Schwarzenbach Stausee und zum Schloss Eberstein. Von dort aus ging es dann wieder zurück nach Eppingen. Die Tour war super, hatte ich doch wirklich viel Glück mit meinem Fremdenführer... der sich nicht nur auskannte, sondern auch so fuhr das ich gut mithalten konnte. Denn nicht immer waren die Straßen mit tollem Belag ausgestattet und Steigungen von 12 % und mehr gab es auch... Das Sauerland ist da schon anders. *g* Nun ja, die Strecke war anspruchsvoll für mich, aber machbar. Zudem konnte ich ja sehen wie Oli fährt und da hieß es dann nicht rumtrödeln, sondern hinterher. :-) Motorräder also wieder in die Garage und ab unter die Dusche. Derweil hatte Oli´s liebe Frau Susi ein tolles Abendessen gezaubert. Danach ging es dann nochmal in die Garage. Denn was Oli ganz und gar nicht gefiel war der Zustand von Freya. Naja, ich hatte sie letztes Jahr gebraucht gekauft. Sie hatte schon seit einiger Zeit bei einem Bekannten unter einem Unterstand rumgestanden. Daher war einiges angerostet oder schwergängig. Mit ein paar Handgriffen veränderte sich das Erscheinungsbild von Freya unglaublich. Korrodierte Schrauben ausgetauscht, Rahmen stellenweise nachlackiert und an den richtigen Stellen etwas Öl... unglaublich... Oli kann zaubern... Dank Dir, lieber Freund!! Auch für all die Tipps und so :-) Danke Danke! Als Betthupferl gab´s noch ein schönes Weizenbier und dann hieß es Gute Nacht...


Sonntag, heute wollten wir durch den Odenwald und das Neckartal nach Heidelberg. Heidelberg war mein Wunsch, da ich es mir gerne mal ansehen wollte. Nach dem Frühstück brachen wir auf, doch erst mal zum Bikertreff Löwensteiner Platte. Der Weg führte wieder durch eine schöne Landschaft und durch die Weinberge. Hm, ich hatte etwas Bedenken bei dem Treff, hatte mir Oli doch vorher erzählt das das dort abschüssig ist und alles irgendwie schräg. Na toll, genau mein Ding... bin ja voll der Held was Parken und Rangieren angeht. In meinem Kopf baute ich ein Bild von einem hügeligen Platz auf. Naja, sollte ich mich festparken hatte ich ja jemanden dabei... wie so oft *zwinker* Die Platte war gut besucht, doch wir fanden noch einen guten Parkplatz wo ich auch allein wieder weg kam. Nun war Zeit für eine Cola, Fotos machen und Motorräder gucken. *freu* So viele schöne Bikes, doch auch hier war Diva der Hingucker. Mittlerweile hatte ich mich aber schon daran gewöhnt das sie Aufmerksamkeit erregt und blieb gelassen. Nach der Pause ging es dann weiter nach Heilbronn auf die B27. Nach einer äußerst merkwürdigen Verkehrsumleitung haben wir sie dann auch irgendwann gefunden... Entlang dem Neckar fuhren wir Richtung Heidelberg... wieder vorbei an den Weinbergen und den Burgen hoch über dem Tal, total schön! In Ebersbach ging es dann weiter auf der B37, immer am Neckar entlang. Oli hatte etwas Bedenken an einem Sonntag nach Heidelberg rein zu fahren... gab aber schnell nach. Hihi! Es war wirklich gut besucht, aber mit einem Motorrad findet man immer einen Parkplatz. Wir machten einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt, sehr schön. Dann wollte Oli mir noch das Schloss zeigen. Von der Stadt aus gab es keine erlaubte Zufahrt, aber von der anderen Bergseite soll es möglich sein... ok, dann los. Wir um den Berg rum gefahren und dann die passende Auffahrt rauf. Holla, ganz schön steil und buckelig... egal, da muss ich durch wenn ich das Schloss sehen will. Auf dem Berg haben wir noch am Königstuhl angehalten. Was für ein schöner Ausblick über Heidelberg und Umgebung. Dann ging es weiter zum Schloss. Der Weg war nicht leicht zu finden, da er von dieser Seite nicht ausgeschildert war, nette Einheimische halfen uns weiter. Wir fanden das Schloss und konnten direkt davor auch parken. Ein beeindruckendes Bauwerk, das zum Teil Ruine ist und zum Teil restauriert. Auch dort hatten wir eine schöne Aussicht auf die Altstadt. Oli hat in Heidelberg extrem viel Geduld bewiesen, Chapeau mein Freund ich danke Dir! Zurück sind wir dann wieder über Sinsheim gefahren und wieder wartete ein klasse Abendessen auf uns. An dieser Stelle will ich mich ganz besonders bei Susi für ihre Gastfreundschaft bedanken, ja Oli, bei Dir natürlich auch! Es war klasse bei euch, DANKE!
Dann sind wir natürlich wieder in die Garage, es gab noch einiges zu tüddeln :-) und das allabendliche Weizen durfte auch nicht fehlen. Ein bisschen traurig war es schon, ist es doch schon der letzte Abend... das Wochenende ging so schnell vorbei, morgen ist schon Heimreise angesagt. Schade, hätte noch etwas länger dauern können. Da Susi und Oli schon beide ganz früh zur Arbeit mussten, verabschiedeten wir uns schon abends. Oli erklärte mir noch ausgiebig das Garagentor, damit ich ja keinen Fehler mache und es womöglich zu ging bevor ich mein Motorrad draußen hatte. ;-)


Montag war ein trauriger Tag. Alle waren schon ausgeflogen und ich war allein im Haus. Schnell waren die Sachen zusammen gepackt, nochmal schauen ob alles ordentlich ist und ab in die Garage. Ich machte keinen Fehler und das Tor ging auf (Sorry Oli, aber ich fand Deine Erklärungen lustig). Alles auf Freya verstaut stand ich nun da, wollte ich doch noch eine kleine Erinnerung hinterlassen. So zeichnete ich ein Dankeschön-Bild und hing es an Diva. Ich betrachtete sie auch nochmal genau... so schön zurecht gemacht, sie macht ihrem Namen alle Ehre. Nun aber los, schließlich lag noch der ganze Rückweg vor uns und diesmal wollte ich ein Stück Landstraße fahren. Zurück fuhr ich wieder die A6, jedoch wechselte ich in Mannheim auf die A67 und in Rüsselsheim auf die A3 nach Köln. In Limburg fuhr ich dann runter auf die B54, die geht bis Lüdenscheid, doch bei Siegen wollte ich auf die A45. An der Raststätte Siegerland hab ich dann meinen Mann getroffen der gerade von einem Angelausflug nach Bayern kam. Er hatte fast doppelt so viele Kilometer hinter sich und hatte mich jetzt eingeholt. In Lüdenscheid hatte ich dann echt keine Lust mehr auf Autobahnen und so fuhr ich meine Strecke die ich sonst zur Arbeit fahre. Doch diesmal fuhr ich über Wiblingwerde und die Spitzkeren nach Nachrodt runter. Seit der Schwarzwaldfahrt sind die jetzt kein großes Problem mehr.
Zuhause angekommen wurde ich sehnlichst erwartet. Alles freuten sich das ich heile angekommen bin und meine Miezen haben ihren Dosenöffner wieder...

Es war ein tolles langes Wochenende das ich in erster Linie Oli zu verdanken hab der so schöne Strecken mit mir gefahren ist. Hast Du wirklich klasse gemacht und dabei selbst das ein oder andere entdeckt. Sagt er doch auf einmal zu mir das er zum ersten Mal einen Wasserfall gesehen hat an einer Strecke die er schon oft gefahren ist... das kommt wenn man mal was langsamer fährt ey! ;-)


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