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Torro1965 08.10.2008

Pyrenäen 2008.5

Wegstrecke 0 km
Länder/Regionen/
Wegpunkte
Pyrenäen
Straßenart
Tour-Motorrad
Schwierigkeit
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Pyrenäen 2008.5

5. Tourentag
Sonntag, 07.09.08 Tour Navarra
http://www.moto-aventura.com
Wetter, Frühstück und die anderen Umstände passten. Wir hörten sie rufen. Sie, unsere Bikes. Mit ausreichend Schlaf vom Vortag versorgt, fühlten wir uns kräftig genug unsere Eisenpferde noch einmal in die Region Navarra zu reiten.
Um andere Eindrücke zu bekommen wurden Teiletappen der Tour von vorgestern in die entgegen gesetzte Richtung gefahren. Und dazu brachten wir die Strecke bis Javierre als erstes hinter uns. Die 12 km mit miesem Belag gingen schnell vorbei, das erste Highlight war dann der Rest der N–260 bis Biescas. Erst die langgezogenen schnellen Kurven und dann die engen Kurven im oberen Drittel der Strecke. Erste Pause an der Tankstelle Kreuzung N–260/A–136.
Wir befuhren die N-260 bis kurz vor Jaca weiter und bogen dann auf die N-330 in Richtung in Richtung Canfranc /Puerto de Somport ab. Weiter ging es dann links auf die HU-212, die zu diesem Zeitpunkt bis Borau der Asphaltierung unterzogen wurde. In ihrem weiteren Verlauf erinnerte mich die HU-212 abschnittsweise an die Single-Road-Tracks, die ich 2001 in Schottland kennengelernt hatte.
Schmale Strasse mit wenig Vegetation und damit Blickmagnet in Täler und Berge. Nach Rechts hatte man einen fantastischen Blick in die Sierra de Aisa.

Kurz nach Jasa hatten wir Kontakt mit einer Gruppe spanischer GS-Fahrer aus Santa Pola bei Alicante, die gerade dabei waren die Transpirenaica von West nach Ost zu absolvieren.

Also die Pyrenäen auch auf kleinsten Wegen zu durchqueren. Deshalb wunderten wir uns über deren Ausrüstung. Zum einen war sie äußerst spärlich und dann waren da auch noch Seile und Karabiner usw. Wir hatten nur eine vage Vorstellung davon was die mit den Sachen anstellten wollen. Nach kurzem spanisch/englisch/deutschem Benzingespräch zog wieder jeder seiner Wege, sie nach Osten, wir ins Kurvenparadies Navarra Richtung Westen.
Die guten Kurven sollten dann auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Kaum bogen wir auf die A-176 Richtung Hecho ins das Valle (Tal) del Hecho gings auch schon los. Das sollte bis Ansó und über die HU-2024 Richtung Zuriza so bleiben. Dort verpassten wir dann allerdings die Abfahrt in auf die NA-200. Der Belag wurde immer schlechter bis schließlich nur noch Schotter übrig blieb. Die Supersportler waren begeistert. Schließlich endete die „Straße“ an einer Berghütte. Also hieß es umkehren und die Abzweigung zur NA-200 zu finden. Markus war bereits vorgefahren und wir trafen in unmittelbar am Abzweig der NA-220 zur NA-137 wieder. Nach kurzer Pause sollte es weiter hoch zum Collado (wörtlich übersetzt bedeutet das Hügel) de la Piedra San Martin/Coll de la Pierre de Saint Martin. Die Auffahrt könnte man wohl eher als Passstraße nach Frankreich bezeichnen. Da die Straße dort neu asphaltiert wird, war die Fahrt hoch nicht so prickelnd. Allerdings entschädigte uns ein Blick zurück ins Valle (Tal) del Roncal.

Auf der französischen Seite angekommen, wurden wir ebenfalls mit fantastischen Ausblicken belohnt.

Über Saint Engrace (franz. D 113) und über die D 26 nach Larrau, wo wir eine längere Mittagspause einlegten, sollte unsere Tour wieder zurück nach Spanien führen. Vor uns lagen noch auf französischer Seite der Col de Erroymendi und schließlich der, die französisch/spanische Grenze markierend, Port de Larrau/Puerto de Larrau. Dazwischen hatten wir noch eine Begegnung mit einer Herde Pferde, was hier nicht besonders ungewöhnlich ist.

Bereits 2004 fuhren Martin und ich eine Tour in die entgegen gesetzte Richtung, also von Spanien kommend. Auch damals befand sich allerlei Getier auf der Straße.
Auch damals machten wir Pause am Puerto/Port de Larrau. Und genau wie damals war die Fernsicht phänomenal.

Wir bekamen ebenfalls die Gelegenheit seltene „Flugtiere“ zu beobachten

Robert blieb zunächst ein wenig zurück um folgende Aufnahmen zu machen...


...holte uns dann aber schnell wieder ein.
Unser weiterer Weg führte uns über die NA-140 bis nach Navascués. Von der dort nahmen wir unseren zweiten Lauf über die NA-214 nach Burgui. Thomas bat mich bei dem kurzen Stopp dort, sie alle sofort nach Hause zu bringen, bevor „es“ noch „schlimmer“ werden würde. „Keine Ahnung was er damit meinte“.
Jedenfalls fuhren wir ab da den uns bereits bekannten Weg nach Puente la Reina. Dort entscheiden wir über die A-132 Richtung Huesca weiterzufahren. Auf diesem Weg nahmen wir die einmalige Brücke über den Embalse (Stausee) de la Pena und die außergewöhnlichen Mallos de Riglos mit.

Da wir schon mal in der Gegend waren konnten wir auch gleich die Burg von Loarre (Castillo de Loarre) noch anfahren, was sich dann als gute Idee herausstellte.

Von dort aus hatten wir einen einmaligen Ausblick in die darunter liegende Ebene.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschlossen wir uns den schnellsten Weg zurück nach Ainsa zu nehmen. Dieser führte uns über die N-240 an Huesca vorbei nach Barbastro. Dort bogen wir dann auf die A-123 Richtung Ainsa ab. Wiederum nach über 500 km beendeten wir diesen Tag ziemlich erschöpft mit einem leckeren Abendessen und den dazugehörenden anderen Annehmlichkeiten.

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